Etwas Philosophisches

Als SEO fühle ich mich manchmal als Wanderer zwischen zwei (oder manchmal sogar mehr) Welten. In Meetings stehe ich oft zwischen unterschiedlichen (mehr oder wenig verhärteten) Fronten und muss häufig vermitteln.

Hier übertriebene Erwartungen, die die eigenen Inhouse Ressourcen vor eine gewaltige (und leider häufig auch unlösbare) Aufgabe stellen und dort die internen Zwistigkeiten zwischen Vertrieb und der Online-Marketing Abteilung.

In einigen Fällen fühle ich mich sogar als der Anwalt der User, wenn beispielsweise SEO-Maßnahmen stark die Nutzerinteressen einschränken und ich immer wieder nach dem Mehrwert für den Nutzer fragen muss und auch die Google Standardfrage stelle: „Würde ich das auch ohne die Existenz von Google machen?“

Im Focus der Nutzer

Das erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung immer zum Ziel hat die Sichtbarkeit der Internetpräsenz zu erhöhen, ist bereits bis in die meisten Abteilungen und Chefetagen durchgedrungen. Aber das man dann auch im Focus des Nutzers steht und durch bestmögliche Usability (und der ständigen Verbesserung dieser) überzeugen muss, ist stetig wieder eine neue Erkenntnis.

Aber im Endeffekt ist es doch eine immens positive Entwicklung für mich persönlich: Vom „Seiten-Pusher“ zum „Anwalt der Nutzer“. Bleibt zu hoffen, dass sich dieses Denken (SEO + Usability = Max. Konversion) in immer Köpfen durchsetzt und so der Nutzer etwas mehr Qualtät im Netz vorfindet.