Archiv der Kategorie: SEO

Google Webmaster Tools

Wie sieht Google meine Webseite? Das ist eine weitere wichtige Frage die Seitenbetreiber sehr interessiert. Hier ist Google Webmaster Tools die entsprechende Antwort.

Google Webmaster Tools

Google Webmaster Tools ist eine hervorragende Informationsquelle um zu erfahren, wie Google eine Webseite crawlt und indiziert. Gleichzeitig werden Probleme aufgezeigt, die Google beim Zugriff auf die Inhalte hatte sowie ausführliche Berichte über die Präsenz der Seiten auf Google. Aus diesen Gründen empfehle ich meinen Kunden immer die Anmeldung bei Google Webmaster Tools.

Auch aus SEO-Sicht sind die Informationen sehr bedeutend (z.B. interne Verlinkung oder Sichtbarkeit) wie dieses Video von Google beweist:

Umgang mit PDF Dokumenten

Viele Webseiten präsentieren Ihre Inhalte gleich in mehreren Versionen. Neben der eigentlichen HTML Version der Inhalte, gibt es häufig noch eine Druckversion und PDF Version der Inhalte. Dublicate Content in Reinform. Während die Druckversion eigentlich immer auf „nofollow“ oder gar „noindex“ gesetzt werden sollte, gibt es bei den PDFs und „nofollow“ häufig Diskussionen mit den Verantwortlichen.

Obwohl Google mit den verschiedensten Dateiformaten umgehen kann, sollten für die Präsentation von Inhalten im Internet immer HTML Dokumente bevorzugt werden. Zum Einen braucht der Nutzer nicht noch ein zusätzliches Program (z.B. Adobe Reader) zur Betrachtung der Information und zum Anderen ist die Zeitspanne  (Ladezeit) die vergeht, bis den Nutzern die Information zur Verfügung steht, wesentlich geringer.

Zugangsbeschränkung PDF

Inhalte im Web im PDF-Format enthalten eine klassische Zugangsbeschränkung. Damit meine ich, dass der Zugang zu den Inhalten beschränkt ist auf den Kreis der Internetnutzer, die auch einen PDF Reader (egal ob kostenlos oder nicht) installiert haben. Eine Hürde die der User eventuell überwinden muss, bis er an meine Inhalte gelangt.

Mit HTML (vorausgesetzt Browser Version und HTML Standard verstehen sich) passiert mir das in der Regel nicht. Den schließlich bewegt sich der User mit einem Browser durch das Netz und mit HTML präsentiere ich meine Inhalte in einer für den Browser verständlichen Sprache.

Zeitfaktor PDF

Der nächste entscheidende Faktor der gegen das PDF Format im Web spricht, ist die Ladezeit. Wenn man in den Suchergebnissen einen Eintrag im PDF-Format anklickt, dauert es immer länger bis einem die Inhalte zur Verfügung stehen, als bei HTML-Ergebnissen.Vorausgesetzt natürlich, der User besitzt einen PDF Reader. Und jeder weiß: Geduld gehört nicht zu den Tugenden von Webusern!

Google indes bietet für PDF Dokumente mittlerweile eine Schnellansicht innerhalb der SERPs, um das etwaige Fehlen eine Readers zu kompensieren. Das Ergebnis wird dem Nutzer dann in Google Text & Tabellen angezeigt. Das sieht dann in den Ergebnissen so aus:

Google SERPs mit der Schnellansicht von PDFsIch empfehle meinen Kunden Ihre Inhalte grundsätzlich als HTML-Dokument den Nutzern zur Verfügung zu stellen. Stehen dann die Inhalte einer URL den Nutzern zudem als PDF-Datei zur Verfügung, dann sollten die Links zu diesen Inhalten immer mit dem “nofollow”-Attribut ausgestattet werden.

So vermeiden Sie es, dass Google mehrfach denselben Inhalt crawlt und selbst entscheidet welche es dem Nutzer bei einer passenden Suchanfrage präsentiert.

Sollte ein Inhalt im PDF-Format wirklich so bedeutend sein, dann werden User es sicherlich verlinken und so findet dieser Inhalt auch seinen Weg in den Index.

Footer Links

Ein Kunde fragte mich heute, ob die gezielte Erhöhung der Linkpopularität mithilfe von Footer Links (beispielsweise durch Themes oder dubiosen Angeboten von Webdesignern die die Webseiten Ihrer Kunden mißbrauchen) Sinn macht.

Um meine Ablehnung dieser Strategie Nachdruck zu verleihen, habe ich dem Kunden auch dieses alte Video geschickt, indem sich Matt Cutts klar dazu äußert.

Kurz zum Inhalt: Google behält sich das Recht vor – entgegen der ursprüngliche PageRank Beschreibung – nicht jeden ausgehenden Link gleich zu bewerten. Besonders bei Footer Links tritt dieser Argwohn zu Tage!

Plädoyer für die Brotkrumennavigation

Einst legten sich Hänsel und Gretel einen Pfad mit Brotkrummen, im Irrglauben sie würden so den Weg aus dem Wald wieder herausfinden, heute bezeichnet die Brotkrummennavigation ein – für die Suchmaschinenoptimierung und Usability – unentbehrliches Navigationselement auf Webseiten.

Während klassisches Webdesign beim Design und Layout einer Webseite in der Regel vom Ersteinstieg der Besucher von der Startseite ausgeht, wissen wir Suchmaschinenoptimierer das eine Vielzahl der Besucher Quereinsteiger sind. Das heißt sie finden einzelne Unterseiten der Internetpräsenz in den Ergebnissen der Suchmaschinen und besuchen diese.

In so einem Fall entwickelt sich die Brotkrumennavigation zu einem mächtigen Navigationselement, das dem Besucher einen Einblick in die Breite des Angebotes gibt und weitere Optionen für den Besuch bereit hält.Das führt im Idealfall zu mehr page impressions und damit einhergehend zu einer höheren Verweildauer auf der Internetpräsenz. Deswegen ist es auch schade, dass viele Webdesigner dieses Navigationselement als veraltet betrachten und oftmals darauf verzichten.

Aber dafür gibt es ja uns Suchmaschinenoptimierer;-)

Flagfox

Flagfox ist ein Add-on für den Mozilla Firefox, welches einem beim Besuch einer Webseite über Landesflaggen anzeigt, wo sich der Serverstandort der besuchten Webseite befindet.

Nach der Installation des Add-ons kann man am rechten Ende der Adresszeile des Firefox-Browsers die jeweilige Landesflagge des Landes sehen und erhält beim Klick auf die Landesflagge noch weitere Informationen (siehe Bild) zum Serverstandort.

Ergebnisseite des Add-on Flagfox zur Domain Google.de

Ein praktisches Tool für eine erste Übersicht über Webseiten und deren Herkunft bzw. Serverstandort.

Hier erhaltet ihr das Add-on: https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/5791

Die richtige Description

Die Suchmaschinenoptimierung befasst sich mit der Sichtbarkeit von Webseiten in den organischen Ergebnissen von Suchmaschinen. Dazu sollten Aufbau und Struktur der Internetpräsenz eine reibungslose Indexierung durch Suchmaschinen gewährleisten und die Webseite sollte bei relevanten Suchanfragen durch eine optimale Präsentation der Webseiten in den Suchergebnissen, die Nutzer zum Klick animieren.

Dazu spielt das Snippet der Seite, was unterhalb des Titels präsentiert wird eine entscheidende Rolle.

Zum Snippet sollte man wissen:

Google garantiert nicht, dass der angegebene Description Tag verwendet wird. Nur wenn Google der Überzeugung ist, dass die Description auch wirklich den Inhalt der Seite beschreibt, dann wird er auch bis zu einer Länge von ca.155 Zeichen angezeigt.

Die Zeichenlänge variiert, weil Google nicht mitten im Wort den Text begrenzt. Wenn beispielsweise nach 150 Zeichen ein Wort mit 10 Zeichen kommt, dann ist in den Snippets eben nach 150 Zeichen Schluss.
Da man davon ausgehen kann, das Google nicht manuell alle Description überprüft, muss es also automatisch gemacht werden.

Die Erfahrung zeigt, dass Google immer dann die Description der Webseite als Snippet verwendet, wenn Begriffe aus dem HTML-Titel darin vorkommen.

Beispiele:

Informativ:
HTML-Titel: Die Leidensgeschichte der Marie Luise
Description: Lesen Sie die Leidensgeschichte des Dienstmädchens Marie Luise und erfahren Sie mehr über das Leben am Schloss Morgenrot.

Kommerziel:
HTML-Titel: Champagner Bon Perpignon – Der Brut Champagner für höchste Ansprüche
Description: Bon Perpignon ist ein excellenter Brut Champagner und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Bei uns erhalten Sie Champagner und Wein zu günstigen Preisen.

Gleichzeitig gilt es die Intension des Nutzers zu erraten und Ihn mit dem Titel und der Beschreibung das (hoffentlich) Gesuchte auffindbar machen. Das geht umso leichter, je länger eine Suchanfrage ist. Größten Erfolg hat man, wenn die Beschreibung eine Weiterführung des Titels darstellt. Wie die „headline“ und „subheadline“ in Printmedien.

Genauso ist es auch hier das Ziel mit dem Titel (headline) die Aufmerksamkeit des Nutzers innerhalb der SERPs zu erlangen, mit dem Snippet (subheadline) den Gedankengang weiter zu vertiefen und somit den Suchmaschinennutzer zum Klick auffordern.