Archiv der Kategorie: Insight SEO

WTF???

Die Leistung von automatischen Übersetzungsprogrammen lässt sehr zu wünschen übrig, insbesondere wenn man nicht die Texte anschließend einer redaktionellen Überprüfung unterzieht.

Dieser Artikel ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was für ein Mist dabei rauskommt:

Heute auf der Straße herumzukommen ist viel, viel einfacher, als es vor einigen Jahren war. Vorbei sind die Zeiten, die als Menschen körperliche Straßenkarten, verwendet um entlang ihrer Route navigieren. Diese Straßenkarten schätzen oft ergab Leute verloren zu gehen, so heute am meisten der Routenplaner  als Werkzeug, die Sie verwenden sollten, für den Transit durch Irland, England und anderen europäischen Ländern. Diese Routeplaner ist eine großartige Ressource, die Ihnen erlauben, von Punkt A nach B, ohne das hohe Risiko, sich zu verirren zu erhalten. Alles, was du wissen musst, würde ist, wie es funktioniert und wie Sie es, zu Ihrem Vorteil verwenden können.

kann der Routenplaner leicht durch Protokollierung auf das Internet zugegriffen werden. Die Haupt-Seite, die Sie zugreifen möchten, wenn Sie bei der Website anmelden ist die Seite, die Karten und Reisen Richtungen von Punkt zu Punkt bereitstellt. Alles, was Sie ergeben würden, zu tun ist, geben Sie die Namen der Herkunfts- und Zielländern Punkte nach dem Routenplaner eine Liste der Optionen ausspucken würde, die Sie von wählen können. Die Website bietet auch Karten und Satellitenbilder, die helfen wird, genau wo die Stadt-Namen, die Sie ausgewählt haben auf der Karte von diesem Land.

Once you show up zu skizzieren die entsprechenden Städten ausgewählt haben, dann erhalten Sie schrittweise Anleitungen wie man an Ihr Ziel. Sie werden über die Länge der Zeit von Punkt zu Punkt informiert als auch, wie viel Zeit es zwischen Sehenswürdigkeiten oder anderen großen Städten auf dem Weg zu Ihrer Endstation ist. Daher, wenn Sie eine lange Reise nehmen, können Sie notieren Sie die Raststätten so Sie einen Moment, um sich zu erfrischen, anstatt, gerade zu Ihrem endgültigen Bestimmungsort fahren greifen können. Informationen über die großen Highways ist auch verfügbar, so Sie entscheiden, können ob eine Pause zu machen, bevor Sie die Autobahn getroffen oder nach werden soll.

Die Routenplanung ist auch hilfreich bei der Bereitstellung von Informationen über Hotels und Restaurants in jeder größeren Stadt. Sie können auch detaillierte Karten von jeder Stadt erhalten, so Sie sehen können, welche Unterhaltung Aktivitäten verfügbar sind. Es gibt auch Verkehr und Geschwindigkeit Kamera-Benachrichtigungen, die der Routenplaner verwenden werden, um zu helfen, Ihre Reise so nahtlos wie möglich zu machen.

Routenplaner ist das perfekte Werkzeug, das Sie verwenden können, um Ihre Reise durch die Länder als stressfreien wie möglich zu machen. Und Sie haben auch die Möglichkeit, anderen Orten unterwegs zum Zielort zu erkunden, mit der Routenplaner zu Ihrem Vorteil.

Der Text wurde uns mit der Bitte auf Veröffentlichung von einem ausländischen SEO geschickt. Besonders schön finde ich Formulierungen wie: „Vorbei sind die Zeiten, die als Menschen körperliche Straßenkarten, verwendet“ (Leibeigene, denen der Weg auf den Rücken tätowiert wurde?),  „nach dem Routenplaner eine Liste der Optionen ausspucken“ (Wer soll die aufwischen?) oder „bevor Sie die Autobahn getroffen oder nach“ (Getroffen womit? Mit Bomben?)

Was der gewünschte Anchortext war, läßt sich leicht erraten. Aber Leider wurde der Text nicht veröffentlicht…

Statistiken für SEO Workshops und Seminare

Bei meinen Workshops greife ich je nach Ausrichtung gerne Mal auf Statistiken und Daten von Studien zurück. Obwohl auch ich ein Anhänger des Ausspruchs bin: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, sind Statistiken dennoch in Workshops und Seminaren sehr nützlich, um den Teilnehmern bestimmte Tatsachen und Verhaltensweisen aufzudecken.

Hier einige gute Quellen für Daten Statistiken:

comScore

Nielsen Media Research

Marketing Charts

WebHits

Full value of search

Alexa

SEO und Qualitätsmanagment

Der SEO Bereich ist noch recht jung und so gibt es noch keine richtigen Normen und Werte, an denen sich die Branche orientieren kann. Abgesehen von den Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber gibt es eigentlich keine verbindlichen Angaben zu do und not-do’s in der Suchmaschinenoptimierung und den Umgang mit der Internetpräsenz des Kunden.

Also haben wir bei SEO Deutschland uns mal mit dem Thema beschäftigt und einen internen (nun auch externen) losen und unsortierten Leitfaden zum Qualitätsmanagment bzw. Qualitätssicherung erstellt. Unsortiert, weil er zum Teil den Umgang mit Daten und Webseiten von Kunden beschreibt, sich aber auch mit internen Arbeitsabläufen befasst.

Qualitätsmanagment SEO Deutschland

  • Für unsere Kunden sind die von uns betreuten Internetpräsenzen zum Teil unternehmenskritisch. Versetzt Euch in den Kunden hinein, um z.B. Ausfallfolgen (Funktionsausfall des CMS, Ausschluss aus dem Index) oder Beeinträchtigungen (Reputation. Penalties) zu verstehen.
  • Wir testen Methoden zuerst an eigenen Webseiten/Projekten und dokumentieren das bzw. erstellen eine Anleitung.
  • Wir machen Änderungen an Kundenseiten nur in Absprache mit dem Seitenbetreiber oder dem Projektverantwortlichen im Haus.
  • Wir speichern keinerlei fremde Zugangsdaten (CMS, Google WMT, etc.) im Browser.
  • Wir informieren den Kunden vorher und sprechen Updates-, und Änderungen ab. Termin- und Zeitabsprachen exakt formulieren.
  • Fehler und Errorseiten bei Kunden werden immer dokumentiert und an den Seitenbetreiber oder dem Projektverantwortlichen im Haus weitergeleitet.
  • Bei direkten Mails an den Kunden immer den  Projektverantwortlichen im Haus cc setzen.
  • Wir führen alle (bis auf die allertrivialsten) Aktionen im Bezug auf Kunden zu zweit durch. Beispiel Mails an Kunden werden von einem Kollegen gegengelesen.
  • Bei einem leisen Anflug von Unsicherheit: Kollegen ansprechen.
  • Wir fragen nach Ausführung von Arbeiten nach Feedback („War es so in Ordnung“, „haben Sie Verbesserungsvorschläge“) und kommunizieren das intern.

Ziel dieser Vorgehensweise soll es sein, Fehler bzw. deren Auswirkungen zu minimieren und den internen Informationsfluss bei uns im Büro zu stärken. Mit Hilfe unsere Erfahrungen werden wir wohl die Liste erweitern und sind auch für Anregungen von euch offen. Gerne dürft ihr auch den ein oder anderen Punkt in eure Arbeit oder in eurer Büro mit übernehmen, vielleicht hilft sie euch einige Ursachen für Fehler von Beginn an auszuschließen.

Traffic vs Conversion

Ich hatte heute eine leidenschaftliche Diskussion mit dem Geschäftsführer einer Agemtur. Im Kern ging es um den Vergleich zwischen der puren Masse an Besuchern gegenüber geringerem Besucherzahlen und höheren Konversionen sprich Abverkäufen.

Das Szenario:

Der Kunde einer Agentur beauftragt dieselbe mit einem Relaunch. Ziel: Umwandlung seiner „altbackenen“ Webseite in eine neue moderne zweisprachige Internetpräsenz mit angegliedertem Onlineshop für seine Produkte. Nach gelungener Projektrealisierung würde die Agentur auch gleich mit der Suchmaschinenoptimierung beauftragt. Die alte Webseite besaß zu Beginn der Massnahmen ca. 300 unique visitor pro Tag.

Die Agentur begann mit den „bewährten“ Methoden und versorgte die Internetpräsenz des Kunden gleich mit einigen pagerankstarken Footerlinks (stets der gleiche Anchor-Text) von anderen bereits realisierten Projekten.

Resultat: Der Kunde rankte sehr schnell mit einem generischen Suchbegriff unter den Toppositionen und der Traffic schnellte auf 1500 – 1800 unique visitors pro Tag hoch. Über ein Jahr blieben die Besucherzahlen auf so einem hohen Niveau, aber die Abverkäufe über den Shop hielten sich in Grenzen.

Dann „quasi über Nacht“ verlor die Webseite ihre Topposition und die Besucherzahlen sanken auf Null (gegenüber 300 vor dem Relaunch).

Der Grund war klar. Google hatte die Footerlinks (immer derselbe Anchor-Text) auf den anderen Webseiten (allesamt nicht themenrelevant, aber mit hohen PR) als „bezahlte Links“ erkannt. Insbesondere die Verlinkung zwischen allen Webseiten mit der Agenturwebseite (alle Projekte besitzen einen Footerlink zur Agentur) dürfte die Vermutung zusätzlich untermauert haben.

Fazit:

Der Kunde verlor durch das Verhalten der Agentur seine mühsam über die Jahre erkämpfte Besucherzahl über Nacht. Die Massnahmen selber brachten in dem Zeitraum wo sie wirkten, keine nennenswerten Anstieg in den Abverkäufen (Begriff zu generisch).

Als der Kunde zu uns in die Agentur kam, erkannten wir schnell die Ursache durch die Linkabfrage über Yahoo. Tatsächlich waren sogar viele Links bereits nicht mehr vorhanden, aber immernoch die Footerlnks zur Webdesign Agentur. Bis auf diese Links besaß die Seite aber nur sehr wenige natürlich Backlinks.

Die grobe Strategie stand also fest. Nach zahlreichen Verbesserungen (OnSite und OnPage) und mit einem dreistelligen monatlichen Budget ausgestattet, starteten wir unsere Linkrecherche.

Schnell wurden einige Presseportale, Verzeichnisse und themenrelevante Blogs und Webseiten ausfindig gemacht.

Anfänglich wurde die Webseite in einigen Verzeichnissen und Katalogen eingetragen (gute alte Schule;-)) und gleichzeitig die einzelnen Presseportale mit unique Pressemitteilungen versehen. Sehr hilfreich war es hierbei, dass der Auftraggeber auf verschiedenste Messen und Veranstaltungen in ganz Deutschland vertreten war/ist und wir über entsprechendes „Futter“ für unsere Autoren verfügen.

Gleichzeitig wurden Ideen entwickelt, wie man die Seitenbetreiber der themenrelevanten Webseiten zur Verlinkung animieren könnte. Je nach Webseite und Idee bzw. Ausrichtung wurden dann die Aktionen durchgeführt. Die eine Webseite durfte Testen, die nächste Webseite besaß bereits eine Sammlung von ähnlichen Links bei der unser Auftraggeber nicht fehelen durfte und eine andere Webseite (ein gemeinnütziger Verein) wurde unterstützt und erwähnt seine Sponsoren auf einer PR 4 Webseite, um einige Beispiele zu nennen.

Ist-Zustand:

Die Webseite des Auftraggebers besitzt heute ca. 900 – 1200 unique visitor (also manchmal die Hälfte der frühren Besucher). Tatsächlich rankt die Webseite mit entsprechenden Unterseiten zu zahlreichen themenrelevanten Begriffen (ein oder zwei Begriffe) an Toppositionen oder auf der ersten Seite und besitzt nun viel mehr qualifizierte Besucher. Besucher die sich schon anhand ihrer Suchanfrage gleich einem Produkt oder Produktkategorie zuordnen lassen und in dem Angebot des Auftraggebers auch eine Lösung vorfinden.

Resultat: Der Auftraggeber lässt nun ein Modul programmieren, das die Bestellungen vom Onlineshop in die betriebsinterne Warenwirtschaft überträgt. Der personelle Aufwand ist dafür zu hoch geworden;-)