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Vorträge, Vorträge, Vorträge

Am Donnerstag habe ich beim IT-Meeting in Hildesheim einen Vortrag gehalten und morgen halte ich eine Session ab auf dem ConventionCamp 2011.

Khalil beim IT-Meeting in Hildesheim

Vorträge und Seminare wohin das Auge reicht. Den neben unseren eigenen Seminaren von SEO Deutschland bin ich auch Referent bei der IHK Hannover und veranstalte dort beispielsweise Seminare zum Thema strategisches Linkbuilding.

Wer Interesse hat, der kann sich unter folgenden Links bei der IHK Hannover für die kommenden Seminare anmelden:

Strategisches Linkbuilding Teil 1

Strategisches Linkbuilding Teil 2

 

 

Finger weg von Flash

Das Google nicht sonderlich gut mit Flashinhalten umgehen kann, dürfte eigentlich den Meisten geläufig sein. Zitat aus den technischen Google Richtlinien:

Verhindern Funktionen wie JavaScript, Cookies, Sitzungs-IDs, Frames, DHTML oder Flash die Anzeige Ihrer gesamten Website in einem Textbrowser, treten beim Durchsuchen der Website durch Crawler möglicherweise Probleme auf.

Warum das so ist, sei erstmal dahin gestellt, aber zu was die Missachtung dieser Richtlinien führen kann, lässt sich sehr schön an diesem Beispiel verdeutlichen:

Die Anzeige der Flash Installationshinweise bei Google News

Hier erscheint nicht der Auszug aus der Meldung sondern nur der Hinweis zur Installation des Flash Players… Denn so schlecht der Crawler die Inhalte von Flash Videos erfassen kann, um so besser kann er den Text der Hinweise des Flash Players im Quelltext auslesen. Und diese stehen dann als Auszug auf der Google News Startseite.

Akismet Nachschlag

Wie ich bereits in meinem Beitrag: „Akismet birgt Abmahngefahr“ berichtet habe, wurde eine Abmahngefahr in der Verwendung von Akismat als Spamschutz vermutet. Jetzt ist es „amtlich“.

Wie in diesem guten Beitrag auf WordPress Deutschland Blog berichtet wird, kann der Einsatz von Akismet eine Abmahnung von Mitbewerbern nach sich ziehen.

Zitat:

Fakt ist also: Wer Akismet ohne weitere Vorkehrungen einsetzt, begibt sich in die Gefahr, abgemahnt werden zu können.

Google Webprotokoll deaktivieren

Bislang war die Deaktivierung des Google Webprotokolls (der Anpassung der Suchergebnisse an eine bis zu 180 Tage lange Suchhistorie) nach der ersten Suchanfrage einfach in der rechten oberen Ecke der Top-Navi zu deaktivieren. Aber nun ist es verschwunden!

Haben die Entwickler unsere geliebte“ Datenkrake“ bei einer ihrer zahlreichen kaum wahrnehmbaren Faceliftings etwas übersehen? Hat Google das bewußt entfernt nach dem Motto: „Diese Feature wurde von den Kunden kaum wahrgenommen“? Das kann ich im übrigen (durch zahlreiche Kundengespräche) bestätigen. Ist aber auch gemein/intelligent das Webprotokoll von Beginn an zu aktivieren….

Vielleicht wartet Google auch wie so häufig erstmal das Echo ab (wie beispielsweise bei einigen AGBs Ihrer Produkte) und passt sich dann an?

Die Antwort bleibt abzuwarten, derzeit zumindest kann man als nicht angemeldeter Google-Nutzer nur hier: http://www.google.de/history/optout?hl=de das Webprotokoll abschalten.

Akismet birgt Abmahngefahr

Wie im Blog von WordPress Deutschland berichtet, birgt der Einsatz des Antispam Tools Akismet die Gefahr von Abmahnungen hinsichtlich des Datenschutzes. Der Grund: Akismet speichert eine Vielzahl von eindeutig zuordnerbaren Benutzerdaten (nach deutschen Gesetzen verboten) und speichert diese auch noch auf Servern in den USA (auch unzulässig).

Die Gründe sind also sehr ähnlich mit den Vorwürfen mit denen auch Google Analytics zu kämpfen hat. Um die Gefahr von Abmahnungen zu verringern, bietet es sich an die Datenschutzerklärung der Webseite bei Verwendung von Akismet mit entsprechenden und darauf hinweisenden Passagen zu ergänzen oder auf andere Alternativen zurückzugreifen.

Eine gute Alternative ist http://antispambee.de/ von Sergej Müller, der auch wpSEO entwickelt hat.

Nachtrag zur automatischen Anzeige von verwandten Suchanfragen

Nach meiner ersten Entdeckung der automatisierten Anzeige von „related terms“ (verwandten Suchanfragen) oberhalb der organischen Suchergebnisse, hatte ich nun etwas Zeit mich der Sache etwas genauer zu widmen.

Auffällig war im ersten Anschein, das die verwandten Suchanfragen bei unterschiedlichsten Begriffen auftauchten. Zwar treten Sie bei uns sprich Google.de (vielleicht habe ich bislang auch noch nicht die richtige Suchanfrage getätigt) derzeit nicht in dem Umfang auf wie beispielsweise bei Google.com (Beispiel Suchanfrage bei Google.com hearing aids) oder Google.co.uk (wie Tim Grice im Blog von SEO wizz berichtete). Aber die ersten „Ausläufer“ dieser Neuerung in der Präsentation der Suchergebnisse, sind schon bei uns sichtbar.

Anzeige verwandter Suchanfragen oberhalb der organischen Ergebnisse bei Google.de

Bei verschiedenen Suchanfragen an Google.de mit unterschiedlichen Suchbegriffen wie zum Beispiel: Imker, Sattler und Lackierung präsentiert Google.de bereits jetzt die verwandten Suchanfragen über den organischen Ergebnissen.

Nun war es interessant herauszufinden, warum Google dies bei einigen Begriffen tut und bei anderen wieder nicht. An der Zahl der Einträge zu einem Suchbegriff liegt es nicht. Dazu variieren die Zahlen (von 537.000 bis 16.800.000) zu stark.

Thema war auch egal, so werden für „lackierung“ verwandte Suchanfragen ganz oben präsentiert, aber nicht für „lack“ oder „lackierer“.

Auch die Zahl der monatlichen Suchanfragen scheidet aus. Schließlich besitzt der Suchbegriff „lackierung“ (Anzeige verwandter Suchanfragen oben) 1.600 Suchanfragen  „lack“ und „lackierung“ (kein Anzeige) hingegen 6.600 bzw. 2.900 monatlichen Suchanfragen.

Die Beiden anderen Begriffe die ebenfalls über die Anzeige verwandter Suchanfragen oberhalb der organischen Ergebnisse verfügen – „imker“ und „sattler“ – liegen wiederrum mit 2.900 bzw. 4.400 monatlichen Suchanfragen, genau dazwischen (alle Werte exakt Match und lokales Suchvolumen).

Ich vermute daher, dass sich Google nach dem Verhalten der Nutzer nach Vollendung der Suchanfrage richtet. Ein Algorithmus erkennt wahrscheinlich anhand vom Nutzerverhalten (Verweildauer auf der Suchergebnisseite, Bounce Rate, weitere Suchanfrage, etc.) das Nutzerverhalten bzw. die Unzufriedenheit mit den Ergebnissen und künftig werden für diese Suchanfragen, die verwandten Suchanfragen oberhalb der organischen Ergebnisse angezeigt. (siehe Google Blogpost)

Dabei erscheint die Reihe mit den verwandten Suchanfragen bisweilen auch unterhalb von einzelnen AdWords Anzeigen in Topplatzierung z.B. temporär bei „helfen“ und „jagd„.

Fazit:

Mit dieser neuen Entwicklung (und vollständigem Roll-out weltweit) erhalten die etablierten Marken und Big-Player mächtige Unterstützung von Google. Nach Googles Denkweise ist der Mehrwert und die bessere „user experienses“ für den Nutzer durch die Größe und damit verbundenen Seriosität des Anbieters gewährleistet.

Für SEO rückt die alte Tugend sich auf conversion-trächtige Longtails zu konzentrieren bzw. darauf zu optimieren, weiter in den Mittelpunkt. Und wer vorher bei bestimmten generischen Begriffen eine Topposition inne hatte, bei der nun künftig zahlreiche verwandte Suchanfragen präsentiert werden, der kann wohl mit schmerzlichen Trafficeinbußen rechnen.

Die richtige Description

Die Suchmaschinenoptimierung befasst sich mit der Sichtbarkeit von Webseiten in den organischen Ergebnissen von Suchmaschinen. Dazu sollten Aufbau und Struktur der Internetpräsenz eine reibungslose Indexierung durch Suchmaschinen gewährleisten und die Webseite sollte bei relevanten Suchanfragen durch eine optimale Präsentation der Webseiten in den Suchergebnissen, die Nutzer zum Klick animieren.

Dazu spielt das Snippet der Seite, was unterhalb des Titels präsentiert wird eine entscheidende Rolle.

Zum Snippet sollte man wissen:

Google garantiert nicht, dass der angegebene Description Tag verwendet wird. Nur wenn Google der Überzeugung ist, dass die Description auch wirklich den Inhalt der Seite beschreibt, dann wird er auch bis zu einer Länge von ca.155 Zeichen angezeigt.

Die Zeichenlänge variiert, weil Google nicht mitten im Wort den Text begrenzt. Wenn beispielsweise nach 150 Zeichen ein Wort mit 10 Zeichen kommt, dann ist in den Snippets eben nach 150 Zeichen Schluss.
Da man davon ausgehen kann, das Google nicht manuell alle Description überprüft, muss es also automatisch gemacht werden.

Die Erfahrung zeigt, dass Google immer dann die Description der Webseite als Snippet verwendet, wenn Begriffe aus dem HTML-Titel darin vorkommen.

Beispiele:

Informativ:
HTML-Titel: Die Leidensgeschichte der Marie Luise
Description: Lesen Sie die Leidensgeschichte des Dienstmädchens Marie Luise und erfahren Sie mehr über das Leben am Schloss Morgenrot.

Kommerziel:
HTML-Titel: Champagner Bon Perpignon – Der Brut Champagner für höchste Ansprüche
Description: Bon Perpignon ist ein excellenter Brut Champagner und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Bei uns erhalten Sie Champagner und Wein zu günstigen Preisen.

Gleichzeitig gilt es die Intension des Nutzers zu erraten und Ihn mit dem Titel und der Beschreibung das (hoffentlich) Gesuchte auffindbar machen. Das geht umso leichter, je länger eine Suchanfrage ist. Größten Erfolg hat man, wenn die Beschreibung eine Weiterführung des Titels darstellt. Wie die „headline“ und „subheadline“ in Printmedien.

Genauso ist es auch hier das Ziel mit dem Titel (headline) die Aufmerksamkeit des Nutzers innerhalb der SERPs zu erlangen, mit dem Snippet (subheadline) den Gedankengang weiter zu vertiefen und somit den Suchmaschinennutzer zum Klick auffordern.